GRÜNE gewähren Vertrauensvorschuss und beschliessen Ja-Parole zur ZPP Hoffmatte – Hoffmatte Thun | Wohnen in Seenähe

GRÜNE gewähren Vertrauensvorschuss und beschliessen Ja-Parole zur ZPP Hoffmatte

Medienmitteilung GRÜNE |

Nach ausführlicher Diskussion zur Zonenplanänderung Hoffmatte haben die GRÜNEN gestern die Ja-Parole beschlossen. Für zukünftige Planungsgeschäfte fordert die Partei griffige Vorgaben bezüglich Energie und Mobilität.

An der Oktober-Sitzung des Stadtrates hat sich die GRÜNE / Junge Grüne Fraktion sehr kritisch zur ZPP Hoffmatte geäussert. Insbesondere die darin festgehaltene maximale Parkplatzanzahl von 1,2 pro Wohnung und die fehlenden Vorgaben bezüglich Energieversorgung waren Kern der Kritik. Weil aber die Dringlichkeit für die zusätzlichen Alterspflegeplätze für die Stadt Thun und die Stiftung WiA (Wohnen im Alter) anerkannt wurde, hat sich die Fraktion in der Abstimmung der Stimme enthalten.

Auf die Kritik hin haben die Investoren das Projekt nachgebessert und versprechen nun nicht mehr als maximal 0,9 Parkplätze pro Wohnung, eine im Betrieb 100 % erneuerbare Wärmeversorgung (Jahresschnitt) und eine siedlungseigenen Carsharing-Flotte «mit Fokus auf Elektromobilität» zu realisieren.
An der eigens dafür einberufenen Mitgliederversammlung vom Donnerstagabend haben Vertreter der Frutiger AG das Projekt erläutert und sich den kritischen Fragen der Anwesenden gestellt. Nach ausgiebiger interner Diskussion hat die Versammlung die Ja-Parole beschlossen. Diese Zustimmung ist als ein Vertrauensvorschuss an die Versprechungen der Investoren zu werten.

Die Versammlung fordert die Investoren ausdrücklich auf, nach erfolgter Realisierung der Überbauung Einblick in die Energie-Bilanz zu gewähren, damit das heutige Versprechen messbar wird. Für die GRÜNEN ist klar, dass die Überbauung Hoffmatte punkto Nachhaltigkeit kein Leuchtturm-Projekt werden wird. Wenn die Klimaziele erreicht werden sollten, so braucht es künftig strengere Vorgaben seitens der Behörden. So sollte bei solchen Projekten das Umweltlabel 2000 Watt vorausgesetzt werden können. «Wir fordern die Stadt auf, bei künftigen Zonenplanungen griffige Vorgaben bezüglich Umwelt, Energie und Mobilität zu machen, sonst werden die GRÜNEN diese künftig nicht befürworten können», hält Fraktionspräsident Roman Gugger fest.

Für Auskünfte
https://stadt.gruene-thun.ch/blog/medienmitteilung-hoffmatte/
Gerhard Schuster, Präsident GRÜNE Stadt Thun, 033 222 68 40
Roman Gugger, Fraktionspräsident GRÜNE / Junge Grüne, 078 856 41 41